Freitag, 4. September 2009

Alle vier europäischen Geierarten ...

... beherbergen wir zurzeit in der Eulen und Greifvogelstation Haringsee.

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Die Bartgeier, deren Wiederansiedlung in den Alpen und darüber hinaus sich in den letzten 25 Jahren zu unserem größten und sicherlich auch erfolgreichstem Projekt entwickelt hat.

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Die Schmutzgeier, von denen wir in Haringsee einem invaliden Zuchtpaar ein Zuhause geben. Dieses hat schon 2 mal für Nachwuchs gesorgt, der im Rahmen eines EEP’s (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) eingesetzt wurde.

UMoenchsgeier

Die Mönchsgeier, die wir von einer befreundeten Greifvogelstation in St.Pölten aufgrund der dortigen Überschwemmung vorübergehend bei uns eingestellt haben.

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Und einen Gänsegeier, der vor einigen Monaten in Deutschland geschwächt gefunden wurde.
Er wurde dort bei einem Natur- und Tierfreund gesund gepflegt und soll jetzt in unserer Station in einer großen Voliere seine Flugmuskulatur weiter kräftigen.
Dann wird er zu unserem Freund Fulvio Genero weiterreisen, der in der Nähe von Udine eine Wiederauswilderungsstation für Gänsegeier mit einem angeschlossenen Futterplatz betreibt. Dort hat der Geier die besten Chancen auf eine Rückkehr in seinen natürlichen Lebensraum.

Siehe auch http://www.riservacornino.it/progetto-grifone/ (leider nur in italienischer Sprache)

Montag, 31. August 2009

Eigentlich ist es ganz einfach ...

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Stellvertretend für die vielen Turmfalkenschicksale der letzten Wochen, möchte ich über 5 kleine Falken berichten, die schon zu uns kamen, bevor sie so richtig auf der Welt waren – als Eier nämlich. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte unser Stationsleiter, Dr. Hans Frey, das Gelege eines Turmfalkenpärchens von einem Haus retten, dessen Fassade renoviert werden musste.

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Die Eier kamen in unseren Brutschrank und schon nach einigen Tagen schlüpften daraus 5 kleine Falkenküken.

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Nach einer kleinen Stärkung kamen sie sofort in ein Gehege zu ihren neuen Zieheltern.

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Diese zogen ihre Adoptivkinder auch problemlos groß und mit ca. 3 Wochen gingen die Kleinen erneut auf Reisen.

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Ein engagierter Tierfreund montierte am Dach des Pensionistenwohnheimes Laaerberg einen Nistkasten für die jungen Turmfalken (auf dem Bild in der Mitte auf dem Turm zu erkennen).

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Bevor sie in ihr neues Zuhause kamen, wurden die Kleinen noch von vielen Bewohnern des Hauses bewundert.

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Dann ging es hinauf in luftige Höhen.

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In ihrem neuen Heim fühlten sich die Falken auch gleich wohl und wurden dort noch einige Zeit lang mit Futter versorgt.

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Auch nach dem Ausfliegen wurden sie von den interessierten Bewohnern immer wieder beobachtet.

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Vielleicht siedelt sich einer von ihnen im nächsten Jahr in diesem Nistkasten an und gründet dort seine eigene Familie.

Dienstag, 18. August 2009

Die Falken sind los

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Vor einigen Tagen öffnete sich für den ersten Teil der über hundert heuer von uns aufgezogenen Turmfalkenfindelkinder das Tor zur Freiheit.

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In den unterschiedlichsten Größen kamen sie in den letzten Wochen zu uns. Allen war gemeinsam, dass sie aus ihrem Nest gestürzt waren - und viele von ihnen hätten auf Wiens stark befahrenen Straßen sicher keine Überlebenschancen gehabt.

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Sei es, weil sie einfach noch zu klein waren, um allein außerhalb des Nestes den Witterungsbedingungen ausgesetzt durchhalten zu können, oder weil kein passendes Flachdach bzw. keine ungestörte Terrasse oder Balkon in der Nähe waren, wohin man sie verbringen hätte können, damit sie von ihren Eltern weiter versorgt worden wären.

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Neugierig schaut dieser junge Turmfalke aus seiner Transportkiste, wo er da wohl gelandet ist.

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Schon bald findet er sich im Nistkasten eines unserer vielen Turmfalkenammenpaare wieder, die uns jedes Jahr hervorragende Dienste bei der Aufzucht der Findlinge leisten. Nur so ist es möglich die Jungen später auch wieder auswildern zu können. Von Menschenhand aufgezogene Jungtiere erleiden eine so genannte Fehlprägung und sind aufgrund dieser für ein Leben in Freiheit nicht mehr geeignet.

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Wenn unsere Jungfalken alt genug sind, erhalten sie Fußringe und werden in Gruppen in eine unserer großen Trainingsvolieren verbracht.

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Dort trainieren sie noch ca. 2 bis 3 Wochen ihre Flugmuskulatur, bis sich eines Tages für sie die Holzklappe öffnet und sie in die Freiheit entlassen werden.

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Manche haben es sehr eilig, sich ein eigenes Revier zu suchen,

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andere schauen sich erst einmal genau um - wie dieser der auf der Spitze unseres Sonnenschirms gelandet ist.

Da sich Falken (wie übrigens auch Eulen) keine eigenen Nester bauen, passiert es leider sehr häufig, dass sie versuchen, ihre Jungen auf nicht sehr gut geeigneten Brutplätzen aufzuziehen. Oft sind die ausgewählten Mauernischen oder Simse auf denen sie brüten zu schmal, sodass die Jungen sobald sie älter werden, sich leicht gegenseitig hinunter stoßen können. Um das zu vermeiden ist es für Turmfalken sehr hilfreich, für sie geeignete Nisthilfen aufzuhängen.
Einen Bauplan für einen solchen Nistkasten finden Sie hier:

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Und so könnte er dann an ihrer Hauswand montiert aussehen.

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Man kann diese Nistkästen auch in hohen Bäumen aufhängen oder die Mauernischen, die von Turmfalken als Brutplatz genützt werden, mit einem einfachen Brett absichern.

Die Falkenkinder werden es Ihnen danken!

Montag, 27. Juli 2009

Schwarz und weiß ...

... vertragen sich ausgezeichnet in unserem "Storchen-Horst".

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Insgesamt beherbergen wir zurzeit in der Eulen- und Greifvogelstation 4 junge Weißstörche und einen jungen Schwarzstorch.

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Der kleine seltene Schwarzstorch fiel im Burgenland aus seinem Horst und zog sich eine sehr schwere Flügelverletzung zu, die bereits von Fliegenmaden befallen war. Leider musste ihm dieser Flügel amputiert werden und so wird er seine Zukunft wahrscheinlich in einem europäischen Zoo verbringen, wo er im Rahmen eines EEP’s hoffentlich für weiteren Nachwuchs für den bei uns sehr seltenen Schwarzstorch sorgen wird.

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Den zum Storchenhorst umfunktionierten Leiterwagen teilt er sich mit zwei kleinen Weißstörchen, deren Horstbaum in Marchegg leider umgestürzt ist.

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Von insgesamt vier Jungstörchen verstarb einer schon an der Unfallstelle, der zweite auf Grund seiner inneren Verletzungen kurz darauf.

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Die beiden anderen kamen zitternd und völlig durchnässt zu uns und wurden, nachdem sich ihr Zustand etwas stabilisiert hatte, an der Geflügelklinik der Veterinärmedizinischen Universität Wien gründlichst untersucht.

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Bei einem musste eine Flügelfraktur chirurgisch versorgt werden.

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Glücklicherweise unverletzt blieb der schon etwas größere junge Weißstorch aus Hohenau an der March, dessen Horstbaum ebenfalls umstürzte.

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Er spaziert bereits wieder wie sein junger Kollege aus Orth a. d. Donau, der von seinen Geschwistern aus dem Nest gestoßen wurde, in unserem Freigehege herum.

Freitag, 17. Juli 2009

Wasser von oben und unten

Nicht nur Menschen mussten unter den Überschwemmungen der letzten Wochen leiden, auch die Pflegestation für Eulen und Greifvögel eines befreundeten Kollegen in der Nähe von St. Pölten wurde überflutet.

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Starke Regenfälle ließen den Grundwasserspiegel steigen und die Station stand über 1 m unter Wasser.

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Nachdem schon einige Vögel ins Wasser gefallen und ertrunken waren, ereilte uns ein dringender Hilferuf, die verbliebenen Tiere vorübergehend bei uns aufzunehmen.

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Sofort eilte ein Mitarbeiter nach St.Georgen und half bei der Evakuierung der ca. 50 Pfleglinge und 20 Jungvögel.

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In Haringsee angekommen, ging es dann ans auspacken und Platz schaffen.

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Für die 3 Mönchsgeier mussten 2 Volieren frei gemacht werden.

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Die 4 Kaiseradler konnten gemeinsam in einer Voliere untergebracht werden.

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Die übernommenen Uhus verstanden sich zum Glück auf Anhieb mit den schon im Gehege lebenden.

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Auch etliche Turmfalken, Waldkäuze, Waldohreulen, Mäusebussarde, Rohrweihen, 2 Sakerfalken, 2 Habichtskäuze, 3 Steinkäuze und ein Sperber warten jetzt in der EGS Haringsee darauf, dass das Wasser in ihrem zuhause wieder sinkt und sie nach Beseitigung der entstandenen Schäden dorthin zurück können.

Siehe auch:
http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/1923515.php

Ohne Wolle ...

... laufen seit vergangenem Dienstag wieder 36 Schafe über ihre Weide.

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Geduldig warteten sie hinter der Absperrung auf ihre Schur.

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Schaf-Scherer und Schafe kennen einander schon einige Jahre und bei den hochsommerlichen Temperaturen fühlt man sich "ohne" einfach besser.

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Die Wolle spendeten sie wie jedes Jahr unseren Bartgeiern, die damit ihre Horste auspolstern.

Allerbesten Dank!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Oh du Schreck!

Seit Wochen beobachten wir einen Mäusebussard, der sich regelmäßig aus unserem ‚Freigehege’ - das ist eine nach oben offene Voliere für unsere flugunfähigen Mäusebussarde, Rohrweihen, Störche und Graureiher - Futter holt.

Maeusebussard-im-Flug

Er wurde dabei immer argwöhnisch von den dort heimischen Bussarden beäugt. Sobald wir ihn näher betrachten wollten, flog er sofort davon.

Maeusebussard-in-Freivoliere

Eines Tages wurde er plötzlich von mehreren unserer Mäusebussarde attackiert . Als wir die Aufregung im Freigehege hörten, retteten wir ihn natürlich sofort aus den Fängen der anderen.

Maeusebussard-Kopfverletzung-durch-Artgenossen

Doch oh Schreck - erst da bemerkten wir das furchtbare Schicksal dieses Vogels! Nicht nur dass er von seinen Artgenossen schon übel am Kopf verletzt wurde, fehlte dem armen Tier auch noch ein Bein und der verbliebene Fuß war durch ein Geschwür schrecklich verunstaltet.

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Sicherlich konnte er auf diesem nur mehr mit großen Schmerzen stehen und auf keinen Fall mehr Beute fangen. Die Ursache seiner Verletzungen lässt sich nicht mehr genau feststellen, in Betracht kommt das Abschlagen des Beines durch einen illegale Falle oder auch ein Absterben des Beines nach einem Stromschlag auf einem unzureichend gesicherten Strommast.

Uns blieb nur mehr, den Mäusebussard von weiteren Qualen zu erlösen.

Freitag, 3. Juli 2009

Stürmische Zeit

Schon 4 junge Mäusebussardnestlinge sind heuer bei uns abgegeben worden. Durch das doch teilweise sehr stürmische Wetter der letzten Wochen sind sie aus oder mit ihren Nestern vom Baum gefallen und konnten auch nicht mehr zurückgesetzt werden.

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Wir haben sie in unserer großen ‚Fußgängervoliere’ untergebracht,

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in der neben etlichen flugunfähigen Bussarden und Rohrweihen auch ein Schwarz- und ein Weißstorch sowie ein Graureiher leben.

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Dort haben wir für die kleinen Bussarde ein Kunstnest in einem Baum befestigt und von diesem aus beobachten sie neugierig das Treiben unter ihnen.

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Sobald sie flügge und selbständig geworden sind, werden wir sie mit Fußringen versehen, wieder in die Freiheit entlassen.

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Freitag, 12. Juni 2009

Bartgeierfreilassung in Mallnitz

Vor einer herrlichen Berg- und Wasserfallkulisse fand vergangenes Wochenende im Kärntner Seebachtal die heurige österreichische Bartgeierfreilassung statt.

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Zwei ca. 3 Monate alte Jungvögel wurden in eine Felsnische eingesetzt (diese befindet sich hinter dem am Bild ganz rechts gelegenen Wasserfall) und werden nach ungefähr 3-4 Wochen von dort selbständig ausfliegen.

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Zuvor wurden die jungen Geier noch markiert, das heißt, einige Federn wurden nach einem bestimmten Muster gebleicht, um sie später im Flug eindeutig identifizieren zu können. Diese Aktion fand unter großer Publikumsbeteiligung vor dem Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz statt.

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Dann ging es per Kutsche in den mittleren Teil des Seebachtals, wo neben einigen Kamerateams auch viele interessierte Bartgeierfreunde auf die beiden Jungen warteten.

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Einige Reden und Interviews mussten die Junggeier noch abwarten - auf dem Bild der Stationsleiter der EGS, Koordinator des Internationalen Bartgeierwiederansiedlungsprojekts und Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Bartgeier, Dr. Hans Frey.

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Dabei wurden auch ihre Namen bekannt gegeben: die Kärntner Jägerschaft benannte den aus dem Zuchtzentrum Guadalentin in Andalusien/Spanien kommenden Bartgeier mit der Nr. 587 ‚Eustachius’ und die Hörer von Radio Kärnten suchten für BG Nr. 585, der im Tiergarten Schönbrunn geboren und im Alpenzoo Innsbruck aufgezogen wurde, den Namen ‚Maseta’ aus.

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Dann wurden die Geier in Kisten verpackt zu ihrem neuen Nest getragen.
Die Träger, allen voran Mag. Michael Knollseisen (links im Bild), als für die freigelassenen Geier Verantwortlicher, müssen in den nächsten Wochen alle paar Tage diesen beschwerlichen Weg hinaufklettern, um die Jungvögel mit Futter zu versorgen.

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Hier sieht man die Freilassungsnische rot markiert.

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Am Fuß der Felswand wurde ein Beobachtungsstand errichten von dem aus die Bartgeier überwacht und beobachtet werden. Natürlich sind dort auch interessierte Besucher, die einmal einen Blick durch das Fernrohr auf die Jungvögel werfen wollen, herzlich willkommen.

Der Nationalpark Hohe Tauern bietet eigene Bartgeierführungen an. Bitte informieren sie sich unter: http://www.hohetauern.at/de/aktuellespresse/1-aktuelles/1095-eustachius-und-maseta-ausgewildert.html
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